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06.05.2026
Wärmeplanung darf Wärmenetze im ländlichen Raum nicht ausbremsen
Berlin, 06.05.2026: Heute endet die Stellungnahmefrist zum Referentenentwurf zur Novelle des Wärmeplanungsgesetzes (WPG).
06.05.2026
Stellungnahme Zum Entwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft & Energie zur Novelle des Wärmeplanungsgesetzes vom 24.4.2026
Das Wichtigste in Kürze 1. Auch im ländlichen Raum eignen sich sehr viele Kommunen für ein Wärmenetz. Denn auch hier ist die Bebauung oft so eng, um den wirtschaftlichen Betrieb kleiner Wärmenetze zu ermöglichen. Hinzu kommt, dass im ländlichen Raum häufig besonders günstige Voraussetzungen für die Nutzung erneuerbarer Wärmequellen bestehen. Wir sehen in der derzeitigen Ausgestaltung des § 22a der RefE jedoch die Gefahr, dass das vereinfachte Verfahren zu einer systematischen Unterschätzung der Potenziale leitungsgebundener Wärmeversorgung im ländlichen Raum führt. Denn die kleine Wärmeplanung bevorzugt systematisch die dezentrale Wärmeversorgung, da diese als grundsätzliche Beplanung vorgeschrieben ist (§ 22a Abs. 1 Satz 1 RefE) und Kommunen nur optional prüfen können, inwiefern sich ein Gebiet für ein Wärmenetz eignet. Kommunen sollten deshalb verpflichtet werden.
05.05.2026
Gebäudemodernisierungsgesetz kommt voran – Planungssicherheit muss folgen
Berlin, 05.05.2026: Heute wurde ein Referentenentwurf zum Gebäudemodernisierungsgesetz bekannt.
05.05.2026
Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Sicherung der Versorgungssicherheit Strom und zur Bereitstellung neuer Kapazitäten vom 27.04.2026
Das Wichtigste in Kürze Die Bioenergieverbände weisen darauf hin, dass eine abschließende Bewertung des Referentenentwurfs (RefE) derzeit nur eingeschränkt möglich ist, da mit dem Höchstgebotswert ein zentrales Steuerungselement bislang nicht definiert wurde. Dessen Höhe ist maßgeblich für die tatsächliche Beteiligung potenzieller Betreiber an den Ausschreibungen sowie für die Realisierung der Projekte. Insbesondere für Biogasanlagen ist ein ausreichend und pragmatisch ausgestalteter Höchstwert erforderlich, um Investitionen in zusätzliche Leistung und Flexibilisierung wirtschaftlich darzustellen. Wird dieser zu niedrig angesetzt, besteht die Gefahr, dass Ausschreibungen unterzeichnet bleiben und notwendige Kapazitäten nicht aufgebaut werden.
22.04.2026
EnWG-Novelle erreicht den Bundestag: Ohne Korrekturen keine Zukunft für neue Biomethanprojekte
Berlin, 23.04.2026: Morgen befasst sich der Deutsche Bundestag in erster Lesung mit dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) zur Umsetzung der EU-Vorgaben für den Gas- und Wasserstoffbinnenmarkt.
22.04.2026
THG-Quote auf der Zielgeraden: Einigung bringt Fortschritte für Klimaschutz im Verkehr
Berlin, 22.04.2026: Heute hat der Umweltausschuss im Bundestag seine finale Beschlussempfehlung zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) vor-gelegt. Bereits morgen soll das Gesetz somit im Bundestag in finaler Lesung beschlossen und nach Zustimmung im Bundesrat am 08. Mai danach in Kraft treten.
21.04.2026
Stellungnahme zum Entwurf der Bundesregierung zur Umsetzung des europäischen Gas- und Wasserstoffbinnenmarktpakets vom 25.03.2026
Das Wichtigste in Kürze Das europäische Gas- und Wasserstoffbinnenmarktpaket gibt den Mitgliedsstaaten vor, die Rahmenbedingungen für die Biomethaneinspeisung insbesondere beim Zugang zu Infrastruktur und Markt zu verbessern, um die Biomethaneinspeisung auszuweiten. Dieser Vorgabe wird der vorliegende Kabinettsentwurf (KabE) nicht gerecht.
27.03.2026
Einspeisenetzentgelte dürfen Flexibilität nicht ausbremsen
Berlin, 27.03.2026: Am 27. März endet die Stellungnahmefrist zu den von der Bundesnetzagentur (BNetzA) vorgelegten Orientierungspunkten für Einspeisenetzentgelte (Teil des AgNeS-Prozesses).
25.03.2026
EnWG-Novelle: Kabinett stoppt Biomethan-Ausbau
Berlin, 25.03.2026: Das Bundeskabinett wird heute den Kabinettsentwurf zur Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) zur Umsetzung der EU-Vorgaben für den Gas- und Wasserstoffbinnenmarkt beschließen.
24.03.2026
Bioenergiebranche fordert sofortige Verabschiedung des THG-Quotengesetzes
Berlin, 24.03.2026: Der Bundesverband Bioenergie (BBE) und das Hauptstadtbüro Bioenergie (HBB) appellieren an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, das Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) umgehend zu verabschieden. Das Gesetz hätte ursprünglich in dieser Woche auf der Tagesordnung des Bundestages stehen sollen. Der Markt erwartet seit Wochen, dass die angekündigten Verbesserungen im Gesetz beschlossen werden. Für die Branche bedeutet die anhaltende Verzögerung eine erhebliche Planungsunsicherheit.