Kopfbild
Home
28.09.2026
Stellungnahme zu den Entwürfen für Szenariorahmen für die Netzentwicklungspläne Strom und Gas/Wasserstoff
Das Wichtigste in Kürze Zum Entwurf eines Szenariorahmens für den Netzentwicklungsplan Strom Für die Stromproduktion aus Biomasse wird im Entwurf davon ausgegangen, dass die erzeugte Strommenge 2045 von aktuell ca. 44 TWh auf 9 TWh abnehmen wird. Diese extreme Annahme ist für uns aus mehreren Gründen nicht nachvollziehbar: · Der Koalitionsvertrag sieht sogar einen Ausbau der Stromerzeugung aus Biomasse und eine Mobilisierung deren Flexibilitätspotenziale vor. Der Szenariorahmen steht damit im direkten Widerspruch zu den energiepolitischen Zielen der Bundesregierung. · Eine Flexibilisierung von bestehenden Bioenergieanlagen ist wesentlich günstiger und schneller als der Bau neuer Gas- und Wasserstoffkraftwerke. · Auch ohne Flexibilisierung muss berücksichtigt werden, dass bestehende erneuerbare Leistung zugunsten von neuen Gaskraftwerken rückgebaut werden soll. · Viele Biomassesortimente eignen sich aus technischer, wirtschaftlicher sowie umwelt- und klimapolitischer Sicht am besten für den Einsatz in dezentralen KWK-Anlagen. · Dezentrale Biogasanlagen und Holz(heiz)kraftwerke sind in regionale Stoffkreisläufe und Wertschöpfungsketten eingebunden und für die kommunale Wärmeplanung unentbehrlich. · Stromerzeugung aus Biomasse und stoffliche Nutzung von biogenem CO2 ergänzen einander. Aus diesen Gründen sollte zumindest in einem Szenario angenommen werden, dass die aus Biomasse erzeugte Strommenge auch langfristig mindestens auf dem heutigen Niveau von 46 TWh verbleibt und die installierte Leistung gemäß der Flexibilisierung steigt.
24.09.2026
Über 10.000 Stimmen für die Bioenergie: Branche fordert klare Zukunftsperspektiven in der Energiepolitik
Berlin, 24.09.2026: Bei einer Kundgebung der Bioenergiebranche vor dem Reichstagsgebäude überreichten die Demonstrierenden den Abgeordneten des Deutschen Bundestages die bislang über 10.000 Unterschriften der Petition „Ohne Bioenergie verliert das Land“. Zu Beginn der parlamentarischen Phase zur Novelle des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) machen sie damit auf Missstände der Energiepolitik aufmerksam.
18.09.2026
Stellungnahme zum Entwurf einer Festlegung der Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNes) vom 6.8.2026
Mehr als 10.000 Biogas- und Holzenergieanlagen sowie Biomethan-Blockheizkraftwerke, die Strom und Wärme in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugen, stellen gesicherte, regelbare und erneuerbare Leistung bereit. Sie tragen damit wesentlich zum Ausgleich der stark schwankenden Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie bei und sichern zugleich eine klimaneutrale regionale Wärmeversorgung. Der bestehende Anlagenbestand verfügt über ein erhebliches Flexibilitätspotenzial. Allein durch die Flexibilisierung vorhandener Biogasanlagen könnten bis 2030 rund 12 GW und perspektivisch bis zu 24 GW verlässliche BHKW-Kapazität bereitgestellt werden. Flexible Bioenergie ist damit ein zentraler Baustein für ein erneuerbares Energiesystem und eine wichtige Voraussetzung für den weiteren Ausbau von Wind- und Solarenergie. Die Ausgestaltung der Netzentgeltsystematik für Stromerzeugungsanlagen hat einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Bioenergiebranche.
29.07.2026
EEG 2027 im Kabinett beschlossen: Bundesregierung ignoriert Vorschläge der Bioenergiebranche
Berlin, 29.07.2026: Heute hat das Bundeskabinett den Kabinettsentwurf einer Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beschlossen. Trotz eindringlicher Warnungen und konkreter Änderungsvorschläge aus der Praxis übernimmt die Bundesregierung den hoch umstrittenen Referentenentwurf unverändert.
29.07.2026
Stellungnahme zum Entwurf der Bundesregierung für ein EEG 2027 vom 29.07.2026
Ziel der laufenden EEG-Novelle muss es sein, bestehende Anlagen zu sichern, neue Investitionen wie die Flexibilisierung anzureizen und die Potenziale aller Bioenergieträger zum Zweck einer resilienten, versorgungssicheren Energieinfrastruktur gezielt zu stärken. Der vorliegende Kabinettsentwurf (KabE) ist dazu nicht geeignet. Insbesondere sehen wir folgenden weiteren Änderungsbedarf:
22.07.2026
Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts zur Synchronisierung des Anlagenzubaus mit dem Netzausbau sowie zur Verbesserung des Netzanschlussverfahrens vom 17.07.2026
Das Wichtigste in Kürze Die Stellungnahme des Hauptstadtbüros Bioenergie stellt klar, dass die aktuelle Reform des Netz-anschluss- und Netzausbaurechts nur dann sachgerecht sein kann, wenn die strukturellen Unter-schiede zwischen erneuerbaren Technologien konsequent berücksichtigt werden. Fluktuierende und steuerbare Anlagen erfüllen unterschiedliche Funktionen im Energiesystem – folglich dürfen sie regulatorisch nicht gleichbehandelt werden. Pauschale Instrumente wie ein undifferenzierter Redispatch-Vorbehalt oder leistungsscharfe Baukostenzuschüsse verdeutlichen exemplarisch, wie sehr eine mangelhafte technologische Differenzierung zu Fehlanreizen führen kann.
22.07.2026
Stellungnahme zum Entwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft & Energie für ein EEG 2027 vom 17.07.2026
Das Wichtigste in Kürze Ziel der laufenden EEG-Novelle muss es sein, bestehende Anlagen zu sichern, neue Investitionen wie die Flexibilisierung anzureizen und die Potenziale aller Bioenergieträger zum Zweck einer resilienten, versorgungssicheren Energieinfrastruktur gezielt zu stärken. Der vorliegende Referentenentwurf (RefE) ist dazu nicht geeignet. Insbesondere sehen wir folgenden weiteren Änderungsbedarf:
20.07.2026
Heimische Resilienz statt Importabhängigkeit: Bioenergiebranche vermisst im EEG 2027 die versprochenen Perspektiven
Berlin 20.7.26: Am vergangenen Freitag gab das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) seinen Referentenentwurf für ein neues Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2027) in die Länder- und Verbändeanhörung. Die Bioenergieverbände im Hauptstadtbüro Bioenergie (HBB) sehen großen Nachbesserungsbedarf.
14.07.2026
„Ohne Bioenergie verliert das Land“ – Breites Verbändebündnis veröffentlicht Petition und wirbt um Unterstützung
Berlin, 14.07.2026 – Eine zuverlässige Bioenergie-Versorgung ist für die Menschen in Deutschland von essenzieller Bedeutung. Bioenergie liefert nachhaltig Strom, Wärme und Kraftstoffe aus heimischen Rohstoffen und Reststoffen – unabhängig von internationalen Krisen und Energieimporten. Sie trägt dazu bei, dass die Bevölkerung, Gewerbe, Industrie und Kommunen sicher mit Energie versorgt werden. Gleichzeitig stärkt sie die regionale Wertschöpfung, sichert Arbeitsplätze vor Ort und unterstützt den Klimaschutz. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet eine starke Bioenergie vor allem mehr Versorgungssicherheit, stabile regionale Wirtschaftskreisläufe und eine größere Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern.
08.07.2026
CALL-TO-ACTION: Unterstützt unsere Petition: "Ohne Bioenergie verliert das Land."
Wir fordern den Deutschen Bundestag auf, verlässliche und faire gesetzliche Rahmenbedingungen für die Bioenergie zu schaffen, damit sie auch in Zukunft aus heimischen Rohstoffen Strom, Gas, Wärme und Kraftstoffe liefern, Arbeitsplätze sichern und ländliche Regionen stärken kann. Nutzen Sie unseren QR-Code um die Petition direkt zu unterschreiben.